»Quadrotura – Lomographien«, 2004

Der Fotoapparat "Lomography Action Sampler" ist der Revolverheld unter den Kameras: Ein Schuss – vier Bilder. Bei einer Belichtungszeit von einer Sekunde belichtet der Apparat die Bilder in Serie auf einem Fotoprint. Die Lomographie hat mit der herkömmlichen Fotografie wenig gemeinsam:  Sie versucht zwar mittels Brom und Silber auf vier Bildern, die oft unterschiedlich belichtet sind, die Wirklichkeit festzuhalten. Eine Wirklichkeit, die vierfach existiert, die verwackelt ist, durch Bewegungsunschärfe gezeichnet, durch falsche Farben brilliert, aus unmöglichen Positionen aufgenommen wird und das eigentliche Motiv oft abschneidet. Das alles übt einen besonderen Reiz auf "Künstler" aus. Siehe auch Artikel »Kunst oder Nicht-Kunst – das ist hier die Frage. Einige Anmerkungen und Regeln zu den Lomographien«

Das gesamte Portfolio besteht aus 200 Photographien 30 x 45 cm. In dieser Übersicht stehen 25 zur Voransicht bereit. Die Bilder sind auch als gedrucktes Autorenbuch mit 212 Seiten im Format 40 × 30 cm erschienen (2012). Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 2000 bis 2004 in Berlin im Britzer Garten, im Botanischen Garten, im Zoologischen Garten, am Potsdamer Platz, in den Potsdamer Platz-Arcaden, im Sony-Center, am Kulturforum, auf dem Alexander Platz, Unter den Linden, sowie in Babelsberg, in Linum, in Teltow, im Sauerland und auf Malta. Alle Bilder sind mit dem "Lomography Action Sampler Transparent" aufgenommen worden. Weitere Informationen zu den Original-Prints finden Sie im »Support«.

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Lichtbilder

 

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